RATGEBER-
NEWSLETTER
Drei braune Papiertüten mit recycelten Abfällen sortiert nach Papier, Plastik und Glas

Wohin mit dem Müll? Tipps zur richtigen Abfalltrennung

Mülltrennung ist aus einem ganz einfachen Grund sinnvoll: Es hilft, die Massen des angefallenen Verpackungsmülls zu recyceln. Zur Unterscheidung der Müllarten gibt es grundsätzlich fünf Kategorien. Erstens: Leichtverpackungen (aus Kunststoff, Weißblech, Alu oder Verbundmaterialien). Zweitens: Behälterglas. Drittens: Papier, Pappe. Viertens: Restmüll. Fünftens: Bioabfall. Und jetzt ran an die richtige Sortierung!

Ein wichtiger Hinweis vorab: Die Unterscheidung der Müllarten gilt in ganz Deutschland, die Sammelsysteme aber können sich lokal unterscheiden. Fragen Sie im Zweifelsfall dazu bitte bei der zuständigen Stelle Ihrer Kommune oder des für Sie zuständigen Versorgungsunternehmens nach.

Leichtverpackungen

Hier kommt der ganze Verpackungsmüll rein, außer er ist aus Glas oder Papier. Also beispielsweise Joghurtbecher, Plastiktüten und -flaschen, Konservendosen und Flaschenverschlüsse. Getränkekartons und beschichtete Tiefkühlpackungen sind Verbundmaterialien und gehören auf jeden Fall auch in die gelben Sammelbehältnisse.

Die Verpackungen müssen übrigens nicht vorher ausgewaschen werden, es sollten nur keine dicken Reste mehr drin sein. Oder anders gesagt: Alles, was man mit einem Löffel rausbekommt, sollte entfernt sein.

Glas

Grüne Glasflaschen für das Altglas

Glas, also Glasflaschen oder Einweggläser, sollte auf jeden Fall in die entsprechenden Sammelbehälter für weißes, braunes oder grünes Glas geworfen werden. Wobei gelbes oder blaues Glas in den Behälter für grünes Glas gehört.

Was auf keinen Fall in die Sammelbehälter kommen soll, sind Trinkgläser, Fensterglas, Spiegelglas oder gar Glühbirnen. Die gehören alle zum Restmüll.

Papier

Für Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Prospekte, Kataloge, Eierkartons und ähnliches gibt es in den meisten Städten öffentliche Papiercontainer.
Sollten Sie Kombinationen aus Papier und Plastik entsorgen, z. B. Brötchentüten mit Sichtfenster, trennen Sie die Materialien und werfen das Plastik in die gelbe Tonne.
Kassenzettel aus Thermopapier, Backpapier, verschmutzte Pizzakartons und auch Fahrkarten gehören übrigens in den Restmüll.

Noch ein Tipp: Papiertüten sollte man idealerweise so lange nutzen, bis sie kaputt und unbrauchbar sind. Und erst dann zum Altpapier geben.

Biomüll

Ein Mülleimer mit Bioabfall von oben

Wenn Sie die Möglichkeit haben, Ihren Bioabfall selbst als Dünger für den Garten zu benutzen, tun Sie es doch einfach. Oder geben Sie den Biomüll in eine Biotonne (Braune Tonne) oder einen Biomüllsack, um es von der Biomüllabfuhr abholen zu lassen. Lebensmittelabfälle, Essensreste, Kaffeesatz, Tee, Teebeutel, Obst- und Gemüsereste sowie Gartenabfälle sind wertvolle organische Rohstoffe, um daraus Biogas zu gewinnen.

Restmüll

Fotos, Gummi, Porzellan, Kerzen, Leder, Hygieneartikel, Tapeten, Bürsten, Filzstifte, Kugelschreiber, Taschentücher, Stoffreste, Watte, Windeln und auch verschmutztes Papier – all das gehört in den Restmüll.

Was auf keinen Fall im Restmüll landen sollte: Elektrogeräte, Batterien und Energiesparlampen. Bringen Sie diese am besten zur Wertstoffsammlung oder in die entsprechenden Sammeleinrichtungen im Handel.


Viel Erfolg bei der optimalen Abfallentsorgung!

Life Hacks Tolle Upcycling-Ideen für Flaschen

Bewertung:

3 4.3 von 5 Sternen

Bitte loggen Sie sich vor dem Kommentieren ein…

Einloggen, um zu kommentieren 

Leserkommentare (4)

    • Markenlogo von biff
    • Markenlogo von Bref
    • Markenlogo von dato
    • Markenlogo von DER GENERAL
    • Markenlogo von DYLON
    • Markenlogo von Lovabales
    • Markenlogo von PERSIL
    • Markenlogo von Perwoll
    • Markenlogo von Sidolin
    • Markenlogo von Sil
    • Markenlogo von SOFIX
    • Markenlogo von Somat
    • Markenlogo von Spee
    • Markenlogo von Vernel
    • Markenlogo von WCFRISCH
    • Markenlogo von Weißer Riese