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Ein Häschen auf einer Wiese mit vielen bunten Ostereiern

Woher kommt eigentlich der Osterhase? Eine Kurzgeschichte

Die Herkunft des Osterhasen ist ein wenig nebulös. Was daran liegt, dass es verschiedenste Entstehungsgeschichten gibt, die alle irgendwie nachvollziehbar erscheinen. Klar ist nur, dass er sich im Laufe der Zeit gegen andere Tiere als österlicher Geschenkebringer durchgesetzt hat. So hat er zum Beispiel den Storch, den Hahn, den Kuckuck und sogar den Fuchs hinter sich gelassen und ist damit heute der deutsche Alleinlieferant für Ostergaben aller Art.

Der Hase wurde schon vor ganz langer Zeit der griechischen Liebesgöttin Aphrodite und auch der germanischen Göttin Holda, für die er eine Fackel getragen haben soll, als heiliges Tier zugeordnet.

Seine erste schriftliche Erwähnung als Osterhase erfuhr das Haken schlagende Tier wohl im Jahre 1682 in der Doktorarbeit des Arztes Johannes Richier. Er schrieb über Ostereier, die einem Brauch nach vor allem im Elsass und in der Pfalz vom Osterhasen in die Gärten und Sträucher gelegt worden sein sollen. 

Etwas jünger, genauer gesagt aus dem Jahr 1835, ist dann der Hinweis von Jacob Grimm, dem auch mit seinem Bruder Wilhelm als Märchensammler bekannt gewordenen Germanisten und Volkskundler. Er brachte die heidnische und germanische Frühlingsgöttin Ostara ins Spiel, die den Hasen als heiliges Tier und sogar das Ei als Symbol gehabt haben soll.

Die Symbolkraft des Hasen

Zwei schlafende Häschen in einem Körbchen neben bunten Ostereiern auf einer Wiese

Der Hase ist ohne Zweifel ein sich besonders stark und häufig vermehrendes Tier. Darum ist es überhaupt nicht verwunderlich, dass er zum Symbol für Fruchtbarkeit, Leben und auch Wiedergeburt geworden ist. Und da er im Frühjahr und damit rund um die Osterzeit häufig auf Wiesen und in Gärten zu sehen ist, war es auch leicht, ihm den Job als Eierleger zuzusprechen.

Weitere Herkunftsgeschichten

Ein Schokoladenhase auf einem österlich dekorierten Tisch

Eine Geschichte besagt, dass ein Bäcker ein Osterlamm backen wollte, das am Ende aber wohl eher wie ein Hase aussah. Ein anderer Deutungsversuch geht darauf zurück, dass in früheren Zeiten am Gründonnerstag oft Schulden eingetrieben wurden, die dann mit Eiern und Hasen beglichen wurden. Und dann gibt es noch die Geschichte, dass auf Ostereiern früher oft ein „Dreihasenbild“ zu finden war, das als Symbol für die Dreifaltigkeit gilt.
Welche Geschichte auch immer richtig sein sollte, eines ist ziemlich sicher: Der Osterhase kommt heute wohl am häufigsten aus der Schokoladenfabrik.

Für Hemden und Hosen, die mit Schokolade befleckt wurden, empfehlen wir Ihnen zu guter Letzt gerne unser Bestes, nämlich Persil Megaperls®.

Frohe und leckere Ostern allerseits!

Süße Osterhäschen im Glas Das Wochenend-Rezept

Bewertung:

3 4.3 von 5 Sternen

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