Keine Chance den Kleidermotten

Vom selbstgemachten Lavendel-Säckchen im Schrank bis hin zur Kleidung in der Gefriertruhe - erfahren Sie die besten Tipps, um Kleidermotten wirksam vorzubeugen und sie nachhaltig zu bekämpfen.

1. Wo kommen Kleidermotten her?

Motten kommen nicht nur durch geöffnete Fenster herein, sie finden auch ihren Weg durch kleinste Ritzen und Spalten. Fliegengitter an den Fenstern können helfen, doch oft stecken ihre Eier bereits in neuen Teppichen oder Decken, dort schlüpfen sie und haben es dann nicht mehr weit bis zum nächsten Kleiderschrank.

Tipp - Schränke bis in die Ritzen saugen und auswischen
Saugen und wischen Sie den Kleiderschrank regelmäßig bis in die Ecken aus - Sidolin Multi-Flächen eignet sich übrigens zur Reinigung von mehr als 25 Oberflächen, so auch für Schränke aus Holz, Glas, Metall und Hochglanz-Dekor.

2. Was lockt Kleidermotten an?

Textilmotten fühlen sich von Schweißrückständen, Fett- und Hautpartikeln magisch angezogen - eine Leibspeise für Mottenlarven, die die Löcher in die Textilien fressen.

Tipp - Kleidung stets lüften und reinigen
Kleidung nach dem Tragen stets lüften. Bevor Sie Sommer- oder Winterkleidung einlagern, diese unbedingt vorher waschen oder in die Reinigung geben. Wollen Sie Ihre Kleidung besonders schützen, wickeln Sie die gereinigten Textilien einzeln in Zeitungspapier oder Plastiktüten ein oder hängen Sie sie in Kleidersäcken aus Plastik auf. Noch besser sind Vakuumsäcke aus dem Supermarkt: Kleidung, die Sie länger nicht brauchen, darin verstauen und mit einem Staubsauger die Luft im Sack absaugen.

3. Woran erkenne ich Mottenbefall?

An kleinen, unregelmäßigen Löchern in Ihren Kleidungsstücken und Gespinsten, in denen winzige Stoffreste kleben, erkennen Sie, dass hier Mottenlarven zugeschlagen haben.

Tipp - Hitze und Kälte helfen
Sehen Sie am besten alle drei Monate Ihre Kleidung durch, vor allem Textilien, die Sie nur selten tragen. Ist ein Mottenbefall erkennbar und Sie wollen das gute Stück aber noch behalten, helfen Hitze oder eisige Kälte gegen verbliebene Motteneier und Larven: Daher die befallenen Textilien bei mindestens 60 Grad waschen, wenn es die Angaben auf dem Pflegeetikett zulassen. Ansonsten können Sie die Kleidung auch in eine Plastiktüte stecken und für einige Tage in die Gefriertruhe legen.

4. Wie kann ich Mottenbefall zusätzlich vorbeugen?

Motten reagieren sensibel auf Gerüche - schon leichter Schweißgeruch zieht sie an. Ebenso stoßen sie andere Gerüche ab, hilfreich sind hier Anti-Motten-Mittel aus dem Handel, wie Mottenkugeln, Mottenpapier oder Pheromonfallen.

Tipp - Lavendel-Duftsäckchen helfen
Sie können bei der Mottenbekämpfung aber auch auf Chemie verzichten. Der Duft von Zedernholz oder Lavendel ist für die meisten von uns sehr angenehm - Motten mögen ihn jedoch nicht. Wie Sie ganz leicht ein Lavendel-Duftsäckchen für Ihren Schrank herstellen, erfahren Sie in unserem Artikel Lust auf lila? Lavendel-Tipps für Ihr Zuhause.

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