Fit für den Frühling - Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

Die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf, doch viele fühlen sich jetzt schlapp, müde und unkonzentriert. Wir geben Ihnen die richtigen Tipps, damit Sie frühlingsfit statt frühjahrsmüde werden.

Woher kommt Frühjahrsmüdigkeit?

Frühjahrsmüdigkeit ist besonders häufig vertreten in Ländern, in denen sich Temperatur- und Lichtverhältnisse mit den Jahreszeiten deutlich ändern. Vögel zwitschern, Blumen sprießen und die Tage werden länger. Für den menschlichen Organismus aber heißt das größte Anstrengung, denn unser Körper passt sich den äußeren Gegebenheiten an: Bei winterlichen Temperaturen senkt er die Körpertemperatur minimal und erhöht den Blutdruck. Weil im Winter die Tage kürzer und die Nächte länger sind, wird außerdem zunehmend das Schlafhormon Melatonin ausgeschüttet. Das allerdings dauert ein wenig und kaum hat der Körper sich auf Winter eingestellt ist schon wieder Frühling! Mit Sonnenschein und kletternden Graden auf dem Thermometer steigt auch die Körpertemperatur wieder und die Blutgefäße weiten sich, sodass der Blutdruck sinkt. Und nur langsam wird das Melatonin von der UV-Strahlung durch das Glückshormon Serotonin ersetzt. Die Folge: Frühjahrsmüdigkeit mit Kreislaufproblemen und Schlappheit.

Die Zeitumstellung bringt die innere Uhr aus dem Takt

Am 25.03. werden unsere Uhren wieder von Winter- auf Sommerzeit vorgestellt. Auch diese plötzliche Veränderung bringt so manchen Körper aus dem Rhythmus. Dem menschlichen Organismus fehlt auf einmal eine Stunde vom Tag und das macht sich in einer Art Mini-Jetlag bemerkbar. Der Grund: Jeder Mensch besitzt eine innere biologische Uhr, die einen körpereigenen Rhythmus von ungefähr 24 Stunden vorgibt. Dieser beeinflusst ebenso wie die äußeren Umstände Körpertemperatur, Kreislauf und Stoffwechsel. Durch die kurzfristige Zeitverschiebung kann das körpereigene System durcheinander geraten. Der Mini-Jetlag kommt mit den äußeren Einflüssen zusammen und verursacht Frühjahrsmüdigkeit.

So schlagen Sie der Frühjahrsmüdigkeit ein Schnippchen

  • Bereiten Sie sich auf die Zeitumstellung vor und gehen an den Tagen vorher jeden Abend etwas früher zu Bett - bereits eine Viertelstunde hilft.
  • Stellen Sie Ihre innere Uhr selbst schonend vor und tanken morgens draußen Tageslicht oder helles Licht in Wohnung oder Büro. Devise ist: Vorhänge auf!
  • Bewegung ist das Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit: Bringen Sie Ihren Kreislauf mit leichtem Frühsport in Schwung und machen Sie keinen Mittagsschlaf, auch wenn Sie sich danach fühlen, sondern bewegen sich lieber an der frischen Luft. Der Sauerstoff wirkt positiv auf den Stoffwechsel.
  • Auf die Sonnenbrille sollten Sie möglichst verzichten, denn dann kann das UV-Licht direkt über die Netzhaut Ihrer Augen auf den Körper wirken und die vermehrte Ausschüttung des Glückshormons Serotonin ankurbeln.
  • Kombiniert mit viel Obst und Gemüse, die den Körper mit Energie, Vitaminen und Mineralstoffen versorgen, sind Sie schnell wieder fit für den Frühling.

Laufen Sie der Frühjahrsmüdigkeit davon
Trendsport Parkour

Bewegung an der frischen Luft muss nicht immer Joggen oder Nordic Walking bedeuten. Ein neuer Trend aus Frankreich erobert gerade Deutschland: Parkour. Entwickelt hat ihn der französische Schauspieler David Belle in den 80er Jahren: Ähnlich dem Hindernislauf oder dem altbekannten Trimm-Dich-Pfad im Wald, halten Sie sich hier möglichst dauerhaft in Bewegung. Dabei integrieren Sie Hindernisse, die sich Ihnen in den Weg stellen, in Ihre Bewegungsabläufe. Außer geeigneter Sportschuhe brauchen Sie keine Ausrüstung und können gleich loslegen: Über Stock und Stein, Treppen und andere Hindernisse laufen, springen und klettern Sie durch Stadt oder Wald. Ganz natürlich trainieren Sie Koordination und Ausdauer, verbessern Ihr Körpergefühl und lernen gleichzeitig vertraute Umgebungen neu kennen. Jeder kann sich dabei individuell seinen eigenen Rhythmus und den Schwierigkeitsgrad Ihrer Laufstrecke aussuchen.

Mehr Informationen zu Parkour finden Sie hier

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