Das erste Mal: Gardinen waschen

Essensdunst, Staub, Zigarettenrauch, Abgase von draußen, Katze Minkas Spielattacken - Gardinen und Vorhänge müssen einiges aushalten, das hinterlässt Spuren. Regelmäßig Gardinen waschen und bügeln kann aber mit enormem Aufwand verbunden sein. Mit unseren Tipps sparen Sie Zeit und behalten den Durchblick.

Gardinen waschen - Wasch- und Pflegehinweise beachten

Pflegeetikett mit Waschsymbolen zum Gardinen waschen
Schon vor dem Kauf von Gardinen auf Wasch- und Pflegehinweise achten, diese finden Sie meist auf der Packung und auch auf dem Pflegeetikett der Gardinen selbst. Daraus können Sie ableiten, wie viel Aufwand die spätere Pflege der Gardinen mit sich bringen wird. Gardinen aus Synthetik sind in der Regel pflegeleicht und bei 30 Grad waschbar.

Mehr Informationen zu Waschsymbolen

Gardinen waschen - 2- bis 4-mal im Jahr

Je nach Verschmutzungsgrad sollten Sie Gardinen 2- bis 4-mal im Jahr waschen: In Raucherhaushalten verfärben sich Gardinen schneller. Ebenso durch Autoabgase, wenn Gardinen an Fenstern hängen, die sich zu stark befahrenen Straße hin befinden. In der Küche kommt es dagegen meist zu Ausdünstungen in Form eines Wasser-Fett-Gemischs, das Gardinen und Vorhänge stärker verschmutzt.

Gardinen waschen - Metallteile vorher entfernen

Vor dem Waschen alle Metallteile, wie Nadeln oder Ringe, entfernen. Sie könnten Rostflecken verursachen oder das Material sogar während des Waschens beschädigen. Rostfreie Bestandteile wie Rollen, Häkchen und Gleiter aus Kunststoff können Sie mitwaschen. Damit sich diese nicht beim Waschen im Vorhang verhaken, diesen Teil gebündelt in einen kleinen Wäschesack packen und verschnüren. Alternativ können Sie einen Nylonstrumpf oder Socken im gleichen Farbton darüberstülpen. Um das Material zu schützen, können Sie die Gardinen noch komplett in einen Wäschesack oder Kopfkissen- bzw. Bettbezug in ähnlichen Farben packen.

Gardinen waschen – mit dem richtigen Waschmittel

Perwoll und dato Produkte zum Gardinen waschen
dato ist ideal für weiße Gardinen und entfernt selbst tief sitzenden Schmutz wie Nikotin, Staub und Fett aus dem Gewebe. Sind die Gardinen stark vergilbt, hilft unser Expertentipp aus der Frage der Woche.

Farbige Gardinen reinigt Perwoll mit ReNew+ Color Effekt behutsam und lässt verblasste Farben wieder leuchten.

Für Gardinen aus sehr empfindlichen und feinen Textilien wie Seide oder Viskose ist Perwoll Wolle & Feines bestens geeignet.

Gardinen waschen - in der Waschmaschine

Sind Ihre Gardinen oder Vorhänge in der Waschmaschine waschbar, Waschtrommel nur zu einem Drittel befüllen - das beugt Falten vor. Wählen Sie einen Schonwaschgang ohne Schleuderprogramm - letzteres beansprucht das Material zu stark und erzeugt viele Knitterfalten. Im Anschluss können Sie die Gardinen und Vorhänge jedoch zumindest leicht anschleudern und anschließend sofort herausnehmen - jedoch nicht in den Trockner geben.

Gardinen waschen - von Hand

Badethermometer zum Gardinen waschen von Hand
Ist bei sehr empfindlichen Stoffen nur Handwäsche laut Waschsymbolen zulässig, legen Sie die Gardinen möglichst in einen ausreichend großen Bottich. Wasser soweit einlaufen lassen, dass der Stoff vollständig bedeckt ist. Mit einem Badethermometer darauf achten, dass die Wassertemperatur 30 Grad nicht übersteigt. Das passende Waschmittel hinzugeben, verteilen und Gardinen ca. 20 Minuten einweichen lassen. Anschließend Stoffe vorsichtig hin- und herschwenken, leicht ausdrücken, aber zu starkes Auswringen oder Reiben vermeiden. Zum Abschluss solange mit Wasser ausspülen, bis das Wasser klar ist und keine Waschmittelrückstände mehr erkennbar sind.

Gardinen waschen - und dann nass aufhängen

Sparen Sie sich aufwändiges Bügeln: Wenn Sie Gardinen noch nass wieder aufhängen, in Form bringen und glatt streichen, hängen sich etwaige Knitterfalten zumeist von selbst aus. Sie können noch zusätzlich Wäscheklammern zum Beschweren am Gardinenende anbringen. Sollten die Gardinen noch tropfen, legen Sie einfach ein paar Handtücher unter. Während der Trockenphase aber unbedingt zwischendurch immer wieder lüften - so führen Sie die Feuchtigkeit nach draußen ab und verhindern die Bildung von Schimmel.

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