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Kinderernährung
kinderleicht mit Geschmack
Genießen können wird keinem Kind in die Wiege gelegt – aber auf den Teller. So lernen Kinder gut und gesund essen und genießen ...!
Kinder essen anders – aber meist ziemlich vernünftig. Voraussetzung: Sie dürfen ausprobieren, es kommt Vielfalt auf den Tisch, alle essen mit Genuss und nicht nebenbei oder vor dem Fernseher. Glücklicherweise haben die Jüngsten noch ein natürliches Hunger-Sättigungs-Gefühl. Sie essen mal mehr, mal weniger. Am besten deshalb nicht zwingen, den Teller leer zu essen. So geht dieses gute Gefühl irgendwann verloren ...Lesen Sie hier, wie Sie Ihrem Kindern ein gesundes Essverhalten beibringen können:
Vorbereiten
Kompromisse findenSchon bei der Absprache der Woche soll es am besten ausgewogen zugehen. Eltern und Kinder dürfen deshalb abwechselnd ihren Tageswunsch äußern. Gibt es heute Nudeln mit Tomatensoße, gibt es morgen Fisch mit gemischtem Salat. Sogar die Einkaufsplanung wird damit kinderleicht! Und: Schon die Kleinsten lernen, was es bedeutet, Kompromisse zu finden ...
Gemeinsam einkaufen
Gemeinsames Einkaufen, am besten in Ruhe, macht Appetit auf Neues. Schon bei der Vorbereitung zu Hause sind die Kinder dabei – und jeder malt bzw. schreibt, so gut er kann, auf die Liste. Im Laden die Preise zu vergleichen ist für Schulkinder übrigens eine klasse Übung.
Lebensmittel selbst anbauen
Wie wär’s mit Tomaten auf dem Balkon? Petersilie auf der Fensterbank? Sogar Paprika wächst auf jedem heimischen Balkon. Wie lecker!
Ausprobieren lernen
5 clevere Tricks
KnabbertellerKaum ein Kind kann widerstehen, wenn Früchte oder Gemüse lecker angerichtet sind. Da liegen dann Gemüsesticks mit einem feinen Dip, Kirschtomaten oder klein geschnittenes Obst in Herzform zur Auswahl.
Tricksen
Manchmal geht es nicht anders: Gemüse gibt es dann als Bratling oder püriert, z.B. verstecken sich Karotten in der Spaghetti Bolognese.
Rot hilft
Wussten Sie, dass Kinder rotes Essen lieber mögen als braunes? Es hilft schon, einen Getreidebratling mit selbst gemachtem Tomatenketchup zu servieren ...
Ausprobieren
Diese Abmachung ruhig früh einführen: Es wird probiert! Könnte ja tatsächlich schmecken ...
Abwechslung bieten
Keiner mag immer das Gleiche essen. Kinder wünschen sich Zwischenmahlzeiten – und brauchen sie auch! Wie wär’s mit gesunden Snacks, die Kinder lieben: Obst, Joghurt, Müsli, Rohkost, Käsewürfel
Genießen
Gemeinsam essenFeste Essenszeiten im Familienkreis sind wichtig und können sogar zu gemeinsamen Ritualen werden. Schließlich schmeckt in gemütlicher Runde oft auch das, was Kinder sonst gern links liegen lassen.
Vorbild sein
Mama macht Diät, Papa liebt die Brote vor der Sportschau? Eltern geben mit ihrem Essverhalten Kindern die Richtung vor.
Die Fantasie kommt ins Spiel
Manche Lebensmittel haben ein Aussehen, einen Geruch oder eine Form, die Kinder nicht anspricht. Und deshalb wird Gemüse, Obst oder auch Käse oft abgelehnt. Entsteht stattdessen eine "Apfelpraline", "ein Möhrenstift" oder ein "Mäusehäppchen", öffnet sich der kleine Mund nicht nur vor Staunen. Versprochen!
Dekotipp zum VernaschenRohkost in Tierform
Ausstecher haben oft hübsche Formen. Kleine Hasen oder Dinos gibt es zum Beispiel in Haushaltwarengeschäften. Damit lassen sich aus Gemüse (Zucchini, Paprika, Möhren, Kohlrabi, Gurke) lustige Tiere ausstechen. In Verbindung mit einem Käsetaler, einer rund ausgestochenen Scheibe also, ein Leckerhäppchen für alle.
Kleine Portionen für kleine Esser
Kindern vergeht manchmal selbst beim Lieblingsessen der Appetit – weil die Portion auf dem Teller so riesig aussieht. Lieber kleine Portionen plus Nachschlag anbieten.
Essen nie als Belohnung
Mit Junkfood für gute Noten belohnen, fürs Frechsein die Schokolade streichen – manchmal sind wir kurz davor, Essen als Form der Belohnung einzusetzen. Besser nicht!
Gesüßtes streichen
Künstlich gesüßte Lebensmittel senken auf Dauer die Süßschwelle. Die Folge: Das Kind verlangt immer mehr Zucker. Negativbeispiele können die so genannten Light-Produkte, Süßigkeiten "ohne Zucker", aber auch aromatisierte Mineralwässer mit Fruchtaroma sein. Ein Blick aufs Etikett hilft weiter.
Mitmachen lassen
Selber Obst fürs Müsli schnippeln? Automatisch wird probiert! Und das ist gut so.
Selber kochen
Wahrscheinlich geht es Ihnen wie uns: Hin und wieder reicht die Zeit nicht, und man greift schnell zu fertigen Tiefkühlgerichten oder Fertigprodukten aus dem Glas oder der Tüte. Besser nicht – die Zusatzstoffe schränken die Geschmacksentwicklung ein.
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