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Dich knöpf ich mir vor:
Das Wäsche-ABC

Klasse waschen. Besser bügeln. Schneller trocknen. Mit ein paar kleinen Kniffen geht alles glatt.

Wirklich gut waschen: Wasser marsch

  • Weiß bleibt weiß! Perfekt für alle weißen Teile aus Naturfasern ist ein Vollwaschmittel. Nur die darin enthaltenen bleichenden und aufhellenden Wirkstoffe halten Weißes strahlend schön und lösen die meisten Flecken. Weißes aus Kunstfasern, Wolle und Seide lieber mit Fein- bzw. Wollwaschmittel waschen, um die Fasern zu schonen.
  • Richtig dosieren! Wird häufig zu wenig Waschmittel verwendet, kann die Wäsche ergrauen, weil ein Kalkfilm zurückbleibt, der Farben mattiert und den Stoff hart macht. Manchmal entstehen auch sog. Fettläuse, schmierige, schwarze Ablagerungen. Zu viel Waschmittel dagegen kann Spuren auf der Kleidung hinterlassen und verstopft die Dosierkammer. Dosier-Empfehlungen auf der Packung beachten.
  • Voll füllen! Eine Handbreit soll oben frei bleiben
  • Mischen! Verschieden große und unterschiedlich schwere Teile gemeinsam in die Trommel füllen – damit die Wäsche sich nicht zum Knäuel ballt und die Maschine beim Schleudern „wandert“.
  • Wenn die Maschine trotzdem „wandert“: Gummimatte (Baumarkt) drunter. Sorgt dazu für Schallschutz.
  • Kissenbezug benutzen! Für feine Wäsche, BHs und empfindliche Teile – Kissenbezug bitte zuknöpfen. Wäschenetz geht natürlich auch.
  • Vor der Wäsche bitte schließen! Das gilt für Klettverschlüsse, Reißverschlüsse, Ösen, Druckknöpfe, Knöpfe – damit sie nicht abreißen oder anderen Kleidungsstücken schaden.
  • Fussel müssen draußen bleiben! Vor der Wäsche Empfindliches auf links wenden.
  • Handwäsche ist einfach! Unsere Empfehlung, damit von Hand gewaschene Teile weich und fein bleiben: geeignetes Handwaschmittel verwenden, z.B. Sil saptil. Die starke Tube mit der Bürste!

Schnelle Trocken-Tipps
An die lange Leine nehmen oder ab in den Trockner

Am Wäscheständer:
  • Raus hier! Duftig, schnell und umweltfreundlich trocknet Wäsche im Freien. Aber: Damit die Sonne nicht ausbleicht, Farbiges am besten auf links drehen. Übrigens bleiben Badeanzüge und Bikinis aus elastischen Fasern lieber im Schatten, weil sie sonst die Form verlieren können. Auch empfindliche Dessous verschleißen in der Sonne schneller.
  • Hemden und Blusen zugeknöpft, am bestem auf Bügeln, trocknen.
  • Polos und Shirts kopfüber aufhängen, damit sie gleichmäßig aushängen. Wäscheklammern auf die Seitennähte setzen, damit keine Abdrücke entstehen.
  • Jeans erstmal gründlich ausschütteln, damit Waschfalten verschwinden. Am Bund festklammern. Falten an den Hosenbeinen gleich in Form ziehen.
  • Zu viele Teile? Einfach Hemden, Pullis, T-Shirts auf Bügeln an den Ständer hängen – schon reicht das Platzangebot.
  • Regelmäßig lüften – in geschlossenen Räumen trocknet Wäsche nicht und es kann sich Schimmel bilden.
  • Trocknen wie im Flug: Ventilator passend platzieren!
  • Nasse Kleidung in Form ziehen, Nähte glatt streichen, aufhängen – Bügeln überflüssig!
Im Trockner:
  • Bitte keine Synthetiktextilien einfüllen – weil manchmal Falten entstehen, die sich schwer wieder ausbügeln lassen.
  • Abstand halten: 10 cm mindestens braucht der Trockner zur Wand, seitlich und hinten – damit die Luft ordentlich zirkulieren kann.
  • Eine Schale mit Salz neben dem Gerät bindet die durch den Trockner entstehende Raumfeuchtigkeit und verhindert, dass die Fenster beschlagen.
  • Wer Weichspüler mag: Wählen Sie einen mit hitzebeständigem Duft!
Lieber liegen:
Kleidung aus Wolle und Seide besser nicht hängend trocknen. Dabei ziehen sich die Fasern auseinander, das Teil leiert aus. Stattdessen nach dem Waschen in ein Handtuch wickeln, damit die Feuchtigkeit austritt und aufgesaugt wird. Dann zum Trocknen auslegen.

Besser bügeln: Da bin ich platt

Bei Blusen und Hemden mit dem Kragen starten, zunächst von hinten, dann von vorn, jeweils von der Außenkante zur Mitte hin. Manschetten unbedingt aufknöpfen. Erst Innen-, dann Außenseite, schließlich die Ärmel. Es folgt die Knopfleiste, die mit der Bügeleisenspitze umfahren wird. Nun kommen die großen Partien. Schulter- und Rückenteile dabei über die Spitze des Bügelbretts legen.

Seide, Leinen und aufgestickte Details von links bügeln oder ein Tuch über die Wäsche legen.

Seide nicht einsprühen, sonst entstehen Wasserflecken. Lieber ein feuchtes Tuch auflegen.

Synthetische Fasern lieber noch leicht feucht bügeln oder mit dem Blumensprüher befeuchten. Dampfbügeleisen erzeugen manchmal bei niedrigen Temperaturen kaum Wasserdampf.


Dunkle Kleidung wenden, damit keine Glanzstellen entstehen. Oder: Feuchtes Tuch zum Schutz auflegen.

Nicht über Knöpfe, Pailletten, Glitzerdekor und Reißverschlüsse bügeln. Schmelzgefahr!

Versteckte Säume nur vorsichtig plätten, damit sie nicht durchdrücken.

Faltenröcke sind eine echte Herausforderung. Lieber Falten vorher legen, mit Büroklammern fixieren und dann erst bügeln.

Frisch gebügelte Wäsche, noch leicht warm, knittert besonders leicht. Deshalb gleich zusammenlegen oder aufhängen. Nicht auf Stühlen etc. deponieren.


Zeit sparen beim Bügeln
  • Bügelwäsche so lange in den Trockner legen, bis sie ordentlich warm, aber nicht ganz trocken ist. Nun auf Bügel hängen. Spart etwa 90 % Bügelaufwand.
  • Gardinen gleich nach dem Waschen feucht wieder aufhängen und auf der Stange trocknen lassen.
  • Laken und Bettwäsche zuerst falten, dann reicht es, eine Seite zu bügeln.
  • Alufolie, unter den Bügelbrettbezug gelegt, reflektiert die Hitze. Das spart Energie und kann das faltenfreie Bügeln erleichtern.
  • Wäsche nicht mit kaltem, sondern mit warmem Wasser einsprühen; das zieht viel schneller ein.
  • Die Waschmittel und Weichspüler der neuen Generation machen das Bügeln fast überflüssig.

Waschmaschinenpflege: Damit es weiter rund geht

  • Austrocknen: Tür und Waschmittelschublade offen lassen.
  • Geruchskiller: Ausnahmsweise einen 95 Grad-Waschgang einschieben.
  • Waschmittel-Schublade: Reste von Zeit zu Zeit entfernen, am besten mit einer Zahnbürste, dazu Schublade aushängen und erstmal gut durchspülen.
  • Faltenbalg: Überbleibsel (Münzen, Haarklammern etc.) an der Gummimanschette regelmäßig entfernen, damit sie weiter dicht hält und Macken an der Maschine und Rostflecken an der Wäsche vermieden werden.
  • Flusensieb: Haben vorwiegend die älteren Maschinen, regelmäßig leeren laut Bedienungsanleitung.

Die SOS-Tipps für die Wäschepflege

Blusen-Faltplan: Knöpfe, bis auf die Ärmel, zuknöpfen. Bluse ohne Falten auf eine glatte Unterlage legen. Umdrehen und einen DIN A 4-Karton unterhalb des Kragens mittig auf den Rücken legen. Eine Längsseite über die Hälfte der Schulterpartie klappen. Ärmeloberkante parallel zur Seitennaht legen. Ebenso auf der zweiten Seite. Nun sind alle Längskanten parallel. Das überstehende untere Blusenteil nach oben klappen. Karton nach oben herausziehen.

Ersatzknöpfe an Kleidungsstücken gehen am liebsten verloren, bevor sie zum Einsatz kommen können. Besser in beschriftete Diahüllen einsortieren.

Fusseln von Papiertaschentüchern entfernen: Wäsche erst trocknen lassen, dann abbürsten. Im Notfall von Hand nachhelfen oder, bei robusten Textilien, einen sauberen Topfschwamm nehmen.

Verfilzte Teile: Durch zu hohe Waschtemperaturen sind kaum zu retten, weil die Wollfasern aufgequollen sind. Wir empfehlen die sorgfältige Wäsche in der Maschine (Hand- oder Wollwaschgang entsprechend Pflegeetikett), mit Perwoll für Wolle & Feines. Auch Handwäsche nämlich kann die feinen Fasern zerstören, wenn heftig gerubbelt und ausgewrungen wird.

Socke geschluckt: In Bettbezügen, Hosenbeinen, anderen Textilien nachschauen, die mit am Waschgang teilgenommen haben. Zur Vorbeugung paarweise in ein Wäschenetz verpacken.

Flecken entfernen: Ölflecken, aber auch andere Flecken z.B. von Gras, Kaffee oder Tomatensaft können ganz schön hartnäckig sein. Der Fleckenratgeber ist die Rettung. Und bitte die Pflegesymbole in der Wäsche beachten: www.henkel.de

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